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 Technisches -- oder: Wie entsteht TJ/home?

9.6.2 ... und dann weiter

 

 


Okay, ich benutze also UDO und bügele seine Unzulänglichkeiten mit selbstgeschriebenem HTML-Code aus. Aber wie geht's dann weiter, wenn man zu arm ist, sich richtige Webdesigner-Programme zu kaufen?

Man muss improvisieren. Und das tue ich.

Zunächst einmal kommt ab und zu auch mal meine Textverarbeitung papyrus zum Einsatz, nämlich immer dann, wenn ich eine etwas komplexere Tabelle benötige, und zunächst einmal visualisieren will, wie sie aufgebaut sein muss. Die Tabelle kann man in papyrus sehr schön und schnell anlegen, als HTML exportieren, um dann wieder mit einem Texteditor in den HTML-Code zu gehen und ihr den letzten Schliff zu verpassen.
papyrus BASE kommt übrigens beim Anlegen der Stichwortsuche zum Einsatz: In einer netten kleinen Datenbank verwalte ich die Stichwörter samt ihren Beschreibungen. Diese werden dann per Report zweimal exportiert: Einmal für die Stichwortliste, einmal für die Such-Funktion formatiert. Diese Vorgehensweise ist zwar etwas arbeitsintensiv, aber Ihr bekommt so ein Instrument, um nach ganz bestimmten Theman zu suchen -- und für Euch scheue ich doch weder Kosten noch Mühen... ;-)


Aber dann erstmal die Grafiken -- z.B. die Navigationsbuttons -- das ist jedesmal ein Akt! So ein armer Student hat ja kein Photoshop mit ImageReady. Insgesamt kommen 5 Grafikprogramme zum Einsatz:

  1. ArtWorx von ASH (Atari). Preisgünstige Löhnware. Vektorgrafikprogramm, mit dem ich die einzelnen Elemente (Schrift, Umrandung, evtl. Farbverlauf) erstmal anordne. Mittels eines Scripter-Skripts wird das Ergebnis als Pixelgrafik exportiert. Die weitere Verarbeitung erfolgt mit diversen Pixelgrafikprogrammen:
  2. GraphicConverter vom Lemke Software (Mac). Shareware mit umwerfenden Preis-/Leistungsverhältnis. Nützlich für die Konvertierung von Grafikformaten, der Bearbeitung von Farbpaletten, Beschneidung der Bilder...
  3. ColorIt von MicroFrontier (Mac). Vollversion 3.0 LE war mal auf 'ner Zeitschriften-CD. Zauberstab und Stempel sind immer hilfreich.
  4. Papillon von ASH (Atari). Preisgünstige Löhnware. Meistens nur für kleinere Nachbearbeitungen.
  5. Smurf von therapy seriouz (Atari). Silver Edition, die mal auf einer Shareware-CD beilag. Hat gute 3D- und andere Effekte.

(Naja, ich will ehrlich sein: Mittlweile habe ich Photoshop Elements, den kleinen preisgünstigen »Bruder« des Profiprogramms. Seitdem nutze ich fast nur noch dieses Programm -- und natürlich den GraphicConverter, immernoch unverzichtbar für mich.)

Jede einzelne Grafik wird ungefähr siebenundvierzigmal zwischen den verschiedenen Programmen hin- und hergeschoben und dort jew. mit einundzwanzig Arbeitsschritten editiert, bis ich beim endgültigen Ergebnis angelangt bin.

Okay, das war leicht übertrieben ;-) -- aber es stimmt schon, dass jede Grafik i.d.R. mehrere Arbeitsvorgänge in verschiedenen Programmen durchläuft, bis sie fertig ist. In einem richtigen Web-Grafik-Programm hätte ich das gleiche Ergebnis in vermutlich fünf Mausklicks erreicht. Aber wer soll so ein Programm bezahlen? Und der Privatmann kann besser die zehnfache Zeit, als den siebenfachen Preis aufwenden -- im Gegensatz zum bezahlten Webdesigner, für den jede eingesparte Minute bares Geld bedeutet, obwohl das dem Boss des Webdesigners vielleicht nicht unbedingt klarzumachen ist.



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