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4.4.1 POPmonitor: Mal eben ins Postfach gucken

 

 


Der beste Schutz gegen Viren & Trojaner ist angewandte Intelligenz

Was hat der obige schlaue Spruch mit einem Softwaretool zu tun?
Wir werden sehen ...

POPmonitor ist ein Programm, das eine Verbindung zum eMail-Postfach auf dem Server aufbaut und nachschaut, ob da irgendwelche Mails bereitliegen. Dann wirft es ggf. eine übersichtliche Liste der gefundenen Mails aus:

POPmonitor-Screenshot


Man sieht also alle wichtigen Daten der eingegangenen Mails: An wen sie adressiert sind, wer der Absender ist, die Betreffzeile, Datum/Zeit und Größe der Mail. Nun kann man, wenn man will, eine dieser Mails doppelklicken, und POPmonitor zeigt den Anfang der Mail an -- gemäß Voreinstellung die ersten zehn Zeilen, aber diesen Wert kann man natürlich ändern.

In der Regel sieht man also den kompletten eMail-Header und die ersten Zeilen des Inhalts im Vorschaufenster. Dann hat man schon eine ziemlich klare Vorstellung davon, was diese Mail enthält. Und was bringt uns das?

Jede Menge!
Denn nun kann man SPAM und virenverseuchte Mails normalerweise schon identifizieren. Im oben gezeigten Hauptfenster von POPmonitor kann man die unerwünschte Mail dann selektieren und per Klick auf dem Server löschen, ohne dass man sie zuvor herunterladen musste.
(Und es war ein absoluter Zufall, dass gerade, als ich den Screenshot snappen wollte, tatsächlich auch SPAM bereitlag.)



»Na und«, sagt Ihr vielleicht jetzt, »mein eMail-Porgramm hat doch Filter! Damit kann ich SPAM und Virenmails auch direkt entfernen lassen!«
Das ist natürlich richtig. Aber leider gehen manche eMail-Clients so dumm vor, dass sie zuerst die Mails herunterladen, dann den Filter drüberschicken und verdächtige Mails ggf. in den Papierkorb befördern.

Die Mail ist also schon über die Leitung gewandert, man hat Bandbreite mit reinem Müll verschleudert.
Vor allem aber sind SPAM-Versender ja leider auch keine dummen Leute: Normalerweise haben es diese Leute ganz gut im Griff, Absenderadresse, Betreffzeile und was die Filter sonst noch so zur Identifikation benutzen, so geschickt auszutauschen, dass die Filter des eMail-Clients schon bald nicht mehr greifen -- und schon hat man wieder nervigen SPAM im Eingangsordner.
Und Viren- bzw. Trojanermails sind meistens noch schwerer »draußen zu halten«.


So ein Filter ist natürlich nur pseudo-intelligent: Nur ein klein wenig angewandte menschliche Intelligenz ist ein viel wirksamerer Filter -- womit wir beim einleitenden Satz wären.

Sicher, wer jeden Tag dutzende von Mails bekommt und diese automatisch im eingestellten Zeitintervall abholen lässt, wird POPmonitor wohl nicht viel abgewinnen können. Aber alle, die gerne vorher wissen, was da ins Haus geschneit kommt, sollten POPmonitor mal installieren ...



Die bisher besprochene Version 1.1.1 kann übrigens nicht nur einen, sondern beliebig viele Accounts verwalten: Ein Klick auf das kleine Symbol neben dem »POP Server«- Eingabefeld öffnet ein PopUp-Menü, mit dem man zwischen den einzelnen Accounts wechseln kann. Das Zugangspasswort wird nur gesichert, wenn man dies wünscht. Sie ist Freeware, belegt auf der Platte nur ca. anderthalb MByte und im RAM ca. 3 MByte -- selbst kleinere Rechner dürften damit also kein Problem haben.

Die neue Version 2.x ist Shareware (25 US$), hat dafür auch etliche Funktionen mehr zu bieten, u.a. die bereits genannten Filter zum automatischen Aussortieren von Mails.


Verfügbare Versionen

Version 2.x für MacOS 8.x bis X (Shareware):
www.vechtwijk.nl/

Datei: popmonitor_111.sit
Version 1.1.1 für MacOS 8.x und 9.x (Freeware):
Diese Version gibt es direkt hier!
StuffIt-Archiv, ca. 600 KByte.
 
Datei: popmonitor_111x.sea.hqx
Version 1.1.1 für MacOS X (Freeware):
Diese Version gibt es direkt hier!
BinHex-Archiv, ca. 1 MByte.
 

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