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 Atari, Mac und andere Computer
 Die MACkerecke -- Was am Mac schlecht ist

4.8.5 The Mac Ärgernis Nr.5: Mac-User mögen keinen Code

 

 


Der Apple Macintosh war der erste (kommerzielle) Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche -- eine Segnung, für die wir noch heute dankbar sein sollten.

Hei, was haben die Mac-User und etwas später auch wir Atarianer in den 80ern über die doofen DOSen-Fans gelacht, die doofe Kommandos eintippen mussten, nur um mal eben eine Datei zu kopieren. Die Stunden mit dem Editieren von AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS verbrachten, um Systemeinstellungen zu ändern.

Dumm daran ist nur, dass sich bei den Maclern bis heute der feste Glaube hält, das nur das gut, was man mit der Maus anklicken kann. Deshalb nimmt man die Voreinstellungen eines Programms ja in entsprechenden Dialogboxen vor -- das ist ja auch noch gut so. Aber dann werden die Einstellungen in einer »Preference«-Datei gesichert, die man natürlich nicht mit einem Texteditor editieren kann. Pfui, da käme irgend so ein dahergelaufener User ja hinterher noch auf die Idee, darin rumzufummeln ...

Manchmal aber verschlucken sich die Programme mit ihrer Preference-Datei. Dann laufen sie nicht mehr richtig, oder noch öfter: gar nicht.
Bei irgendwelchen Software-Problemen auf dem Mac lautet Tip Nr. 1: »Räum die Schreibtischdatei auf« (was mir persönlich immer sehr wiederstrebt, denn ich räume ja meinen realen Schreibtisch auch nicht auf); und Tip Nr. 2: »Lösche die Preference-Datei des zickigen Programms.«

Dabei gehen natürlich sämtliche persönlichen Einstellungen verloren, und das Programm startet wieder mit den Werkseinstellungen, die natürlich eh nie so sind, wie man sie haben will.

Vielleicht gäbe es das Problem schon mal nicht, wenn die Preference-Dateien einfach im ASCII-Format gehalten wären: Dass sich eine ASCII-Datei verschluckt, habe ich höchst selten erlebt.
Und selbst wenn: Vielleicht könnte man sich die Datei ja mal ansehen, und dann findet man eventuell sogar den Fehler und kann ihn von Hand beheben, ohne dass die sonstigen Einstellungen flöten gehen. Und wenn das nicht klappt: Löschen kann man die Datei anschließend ja immer noch ...



Viel schlimmer ist aber was anderes:
HTML-Dateien von Hand zu coden, scheint für Mac-User etwas ziemlich abwegiges zu sein ... deshalb findet man auch keinen wirklich guten, umfangreichen HTML-Editor für den Mac. Zumindest nicht zu einem vernünftigen Preis, wenn man dabei bedenkt, dass die Windows-Freunde sowas als Freeware hinterher geschmissen bekommen.

Noch schlimmer wird es, wenn man dann auch noch PHP-Dateien coden möchte und dafür ein vernünftiges Syntax-Coloring nützlich findet. Auch hier können PCler aus diversen Freeware-Programmen auswählen; aber der Mac-User findet da gerade mal BB Edit (kommerzielles Programm für etwa 300 Laschen) und Pepper (Shareware, mit 45 US$ auch nicht gerade ein Schnäppchen - habe ich vor lauter Verzweiflung trotzdem registriert).

Aber ich bin ja auch selbst schuld: Was hole ich mir auch einen Mac?
Wenn ich coden will, hätte ich mir ja ein System holen können, auf dem so etwas nicht auf Unverständnis stößt.

Bleibt die Hoffnung, dass mit MacOS X endlich auch mal ein paar Mac-User merken, dass es beizeiten gar nicht schlecht sein kann, nicht auf der Oberfläche, sondern im Code zu werkeln.


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