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6.4.3 Baumberg

 

 


Baumberg

Ein Mann namens Baumberg hatte einen Nachbar. Dieser Nachbar war dick und gemütlich und nicht allzu schlau, und er hielt Baumberg zwar für nicht ganz normal, aber harmlos. Baumberg selbst war ein wenig verträumt und immer gutmütig, aber oft bekam er nicht so ganz mit, was seine Gesprächspartner sagten, jedoch weniger, weil er dumm war, sondern eher, weil er mit den Gedanken nie so richtig beim Gespräch war und stets über irgend etwas nachgrübelte.

Der Nachbar wußte nicht so richtig, was Baumberg von Beruf war. Wenn seine Frau - die eher hysterisch und ungemütlich war - ihn fragte, dann sagte er: »Oh, irgendwie was technisches, mit Maschinen oder Computern oder Autos oder Radios; vielleicht ist er Ingenieur.« Und er nahm sich vor, bei dem nächsten Gespräch über den Gartenzaun zu fragen, aber er vergaß es jedesmal.

An einem schönen Nachmittag im frühen Mai saß Baumberg an seinem Gartentisch in der Sonne und schaute sich Pläne, die er selbst angefertigt hatte, an, dabei murmelte er stets vor sich hin, zeichnete ein wenig, strich es wieder durch, dachte nach und murmelte wieder. Von Zeit zu Zeit goß er sich Tee aus einer Thermosflasche in die bereitstehende Tasse, beugte sich dann wieder über seine Pläne und ließ den Tee lange Zeit stehen. Wenn er dann einen Schluck nahm, war das Getränk längst kalt geworden, und Baumberg verzog angewidert das Gesicht und goß den Tee in den Rasen.

Da beugte sich der Nachbar über den Zaun und rief: »Na, Herr Baumberg, was arbeiten wir denn so fleißig an so einem schönen Nachmittag? Gehen Sie doch lieber spazieren, meine Frau und ich waren auch schon im Park, da ist's immer schön, wenn die Sonne scheint, das sollten Sie auch tun, bald regnets sicher wieder!« Herr Baumberg blickte zerstreut auf, nickte dem Nachbar freundlich zu, beugte sich dann wieder über seine Pläne und sagte: »Allerdings wird es regnen, und nicht zu knapp!«
»Oh«, sagte der Nachbar, »ich habe die Vorhersage noch gar nicht gehört, sieht's so schlimm aus?« Herr Baumberg unterbrach wieder seine Arbeit, spielte eine Weile unentschlossen mit seinem Bleistift und sagte dann: »Nein, wissen Sie. Heute nacht, in meinem Traum, ist mir der Erzengel Gabriel erschienen. Er sagte, ich solle eine Rakete konstruieren. Wissen Sie, es wird bald wieder eine Sintflut geben, die die gesamte Erde ertränken wird, nur ich und eine Frau - die ich noch erwählen muß - und von jeder Tiergattung ein Pärchen werden in der Rakete zu einem anderen Planeten fliegen und dort von vorne anfangen. Sozusagen eine moderne Arche Noah. Der Erzengel sagte auch, daß die Welt zu schlecht geworden ist, so mit der Zerstörung der Natur und dem Hunger und den ganzen Kriegen und den miesen Fernsehprogrammen und so. Und Korrekturen würden zu schwierig werden, also lieber den ganzen Mist absaufen lassen und woanders neu anfangen.«

»Das hat der Erzengel Gabriel gesagt?« fragte der Nachbar belustigt. »Ja, aber er hat sich dabei noch unflätiger ausgedrückt; ich hätte nie gedacht, daß Engel - ganz besonders Erzengel - derartige Ausdrücke benutzen.« Der Nachbar lachte laut: »Sie sind mir ein rechter Spaßvogel, Herr Baumberg. So wie Sie das erzählen, könnte man Ihnen fast glauben. Aber ich nehme Ihnen nicht übel, daß Sie mich auf den Arm nehmen wollen, sicherlich erfinden Sie gerade etwas bedeutendes, technisches, davon verstehen Sie ja eine Menge, und wollen mir nicht verraten, was es ist, weil Sie fürchten, daß ich es weitererzähle. Nun gut - dafür habe ich Verständnis, und ich werde Sie nicht weiter fragen, aber darf ich Sie bitten, mir Ihre Erfindung zu zeigen, sobald sie fertiggestellt ist?«
Herr Baumberg schaute ihn unsicher an: »Nein, nein, Sie verstehen nicht. Ich habe Ihnen die Wahrheit erzählt. Wenn Sie wollen, kann ich in der Rakete einen Platz für Sie und Ihre Frau einplanen. Der Erzengel Gabriel hat sicher nichts dagegen, Sie waren mir ja immer ein guter Nachbar und haben mir auch immer etwas von Ihrem Sonntagskuchen abgegeben, den Ihre Frau so gut zu backen versteht.«
Wieder lachte der Nachbar: »Herr Baumberg, Sie hätten zum Fernsehen gehen müssen. So wie Sie ihre Scherze vortragen, ohne dabei lachen zu müssen, das könnte ich nie! Einen schönen Tag noch!« Und lachend ging er ins Haus und erzählte seiner Frau, was für ein Schelm der Herr Baumberg sei. »Ich verstehe nicht, was Du daran witzig findest,« sagte seine Frau, »Ich glaube, der Mann ist verrückt!«
»Das ist doch Unsinn, meine Liebe«, sagte der Nachbar, »Er ist ein vorzüglicher Komiker, ich wußte doch immer, daß er's faustdick hinter den Ohren hat.«

In den nächsten Wochen sah der Nachbar Baumberg kaum, denn es wurde wieder etwas kälter und Baumberg verlegte seine Planungen ins Innere des Hauses. Erst gegen Ende des Monats kam er wieder in den Garten und trug dort allerhand Material zusammen: Riesige Eisenplatten und seltsam anmutende Motoren, hochkomplexe Computerplatinen und kilometerweise Kabel und Drähte.
»Das muß eine große Maschine sein, die Herr Baumberg da bauen will«, sagte der Nachbar zu seiner Frau. Dann ging er hinaus in den Garten und rief über den Zaun: »Na, Herr Baumberg, ist das das Material für Ihre Arche Noah?« Baumberg, der gerade versuchte, einen Kabelwust zu entwirren, winkte hinüber und sagte: »Ja, ja, sicherlich, es wird ja auch langsam Zeit, das Ding zusammenzubauen!«
»Aber sagen Sie«, fragte der Nachbar und grinste dabei spitzbübisch, denn er dachte, nun könne er Herrn Baumberg hinter's Licht führen, »wo wollen Sie denn die ganzen Tiere unterbringen? Die Löwen auf dem Pilotensessel, ein Adlerpärchen auf der Armlehne, zwei Füchse unter dem Stuhl, und die Giraffen in Ihr Bett?«. Herr Baumberg kam zum Zaun. »Nein, sehen Sie, ich will jedem Tier eine möglichst natürliche Umgebung ermöglichen. Eine bescheidene Steppe für Löwen und Giraffen, ein kleiner Ozean für die Meeresbewohner, ein hübscher Dschungel für die Menschenaffen und so weiter.«
»Oho!«, rief der Nachbar und amüsierte sich köstlich, »Und das alles kommt in die Rakete, die Sie in Ihrem Garten zusammenbauen? Wollen Sie denn Ihren Garten erweitern, das wird aber nicht billig, bei den heutigen Grundstückpreisen, es wird ja alles teurer, selbst die Margarine, wie ich heute beim Einkaufen wieder feststellen konnte, aber erst die Grundstücke?«

»Ja«, sagte Baumberg stolz, »das war ein großes Problem. Aber kürzlich bin ich dahinter gekommen, wie man den Raum faltet. Allerdings«, setze er bescheiden hinzu, »glaube ich nicht, daß es wirklich meine Idee war. Sicherlich hat es mir der Erzengel Gabriel im Traum eingeflüstert.«
»Den Raum falten«, fragte der Nachbar etwas dämlich, aber er kam sich lustig dabei vor, »wie macht man denn das? Wie man ein Stück Papier zusammenfaltet, meine Frau hat doch letztes Jahr diesen Origamikurs gemacht, wirklich erstaunlich, da hat man einen einfachen Fetzen Papier und plötzlich wird ein Schwan daraus.«
»Nein, das ist nun etwas ganz anderes«, sagte Baumberg ein wenig verdutzt, »Sie müssen sich das so vorstellen: Die Rakete wird von Innen um ein vielfaches größer sein als von außen.«
»Ach so«, sagte der Nachbar, als wäre das die einfachste Sache der Welt, »und auf so etwas verstehen sich Erzengel?« Herr Baumberg blickte ihn erstaunt an, als hätte er darüber noch gar nicht nachgedacht, was er auch nicht hatte: »Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht«, erklärte er, »aber ich denke, Erzengel verstehen von allem etwas.«
Wieder lachte der Nachbar: »Ja, wenn das so ist, dann fragen Sie ihn doch das nächste Mal, warum meine Begonien dieses Jahr nicht angehen, das bereitet mir nämlich schon seit einiger Zeit Kopfzerbrechen!« Und dann ging er wieder ins Haus, bevor Baumberg erklären konnte, daß er das bei Gelegenheit tun wolle.

In der darauffolgenden Zeit war Baumberg damit beschäftigt, Eisenplatten aneinanderzuschweißen, Kabel zu verlegen, Platinen einzubauen, wieder auszubauen und an anderer Stellen anzubringen. Der Nachbar sah ihm gelegentlich dabei zu, und erstaunt stellte er fest, daß das, was Baumberg da baute, tatsächlich immer mehr und mehr einer Rakete glich. Nicht selten schüttelte er den Kopf: Glaubte Baumberg etwa tatsächlich an diese verrückte Geschichte? War er denn wirklich verrückt geworden?
»Ich habe es Dir immer gesagt«, keifte seine Frau, »der Kerl ist komplett bescheuert, der hat den Schuß nicht gehört!« Und so oft der Nachbar auch ein neues Gespräch mit Baumberg beginnen wollte, nie wollte es gelingen, weil dieser hektisch mit seinen Arbeiten beschäftigt war, ins Haus hinein- und wieder hinauslief, hämmerte, schweißte, lötete und prüfte. Seit der letzten Juliwoche half ihm dabei eine junge, hübsche Frau, die der Nachbar nie zuvor gesehen hatte. »Sicherlich seine Gefährtin, die er für die Reise ausgesucht hat«, dachte der Nachbar und schalt sich sofort darauf einen Toren, daß er jetzt auch noch begann, diesen Unsinn ernstzunehmen.

Und in einer Nacht Mitte August stand der Nachbar an seinem Fenster - seine Frau war schon schlafen gegangen - und blickte in Baumbergs Garten hinüber. Baumberg saß bei spärlicher Beleuchtung in der lauen Nachtluft und trank ein Bier. Er betrachtete sein Gebilde, was nun eindeutig als Rakete zu erkennen war. »Wer so friedlich in seinem Garten ein Bier trinkt, der kann nicht gefährlich sein«, dachte der Nachbar und ging nach draußen an den Zaun. »Na, Herr Baumberg«, sagte er, »sind Sie fertig?«
»Ja«, antwortete dieser, »morgen geht's ja auch los, auf die Reise zu einem fernen, mir unbekannten und völlig unbewohnten Planeten. Wir werden Überlichtgeschwindigkeit erreichen, kaum daß wir die Erdatmosphäre verlassen haben, und mittels eines Hyperraumsprunges eine schier unvorstellbare Entfernung überbrücken. In weniger als sieben Tagen werden wir an einem anderen Ort in dieser Galaxis sein. Dann beginnen wir mit der Bevölkerung des neuen Planeten.
Das wird natürlich etliche Jahrtausende dauern. Aber das macht nichts, wir haben ja Zeit. Der Erzengel Gabriel hat schon eine neue Religion ausgearbeitet, die verhindern soll, daß die gleichen Fehler noch einmal gemacht werden. Ich glaube, dabei hat ihm auch Luzifer ein wenig geholfen, denn der hat jetzt sozusagen die Rechte auf Umweltverschmutzung, Sklaverei, Kolonisationsherrschaften, Völkermord und schlechte Fernsehprogramme. Und die zukünftigen Generationen werden dann, so steht es zu hoffen, von diesen teuflischen Dingen Abstand nehmen.«

»Er meint es ernst! Er ist wirklich verrückt! Das ist unzweifelhaft«, dachte der Nachbar traurig und wollte kopfschüttelnd ins Haus zurück gehen. Doch als er sich umdrehte, sah er ein Katzenpaar über seine Wiese kommen. Sie stolzierten an ihm vorbei, stiegen zwischen den Zaunlatten durch in Baumbergs Garten, blieben vor Baumberg stehen und miauten. »Ja, ja«, sagte Baumberg, »Ihr könnt schon reingehen, alles ist fertig.« Und dann geschah das Seltsame: Die Katzen drehten sich noch einmal zum Nachbar um, nickten ihm kurz zu und gingen dann in die Rakete.
Der Nachbar war höchst verwirrt: Daß die Katzen Baumberg zumiaut hatten, hätte noch Zufall sein können. Und daß er denkt, er könne mit ihnen reden, war ja nicht verwunderlich bei diesem offensichtlich verrückten Kerl. Aber er hatte noch nie gesehen, daß Katzen irgendjemandem zugenickt hatten, und das hatten diese Tiere eindeutig getan. Und während er noch verdutzt dastand, kam ein Eulenpaar vorbeigeflogen, die ebenfalls nach einem kurzen Aufenthalt bei Baumberg in der Rakete verschwanden. Zwei Pinguine watschelten hinter zwei Hyänen her, und wenn der Nachbar sich nicht täuschte, krabbelten dort zwei Kellerasseln auf Baumberg zu.

Nun wurde es ihm zuviel: Er ging lieber ins Haus zurück. Er kleidete sich aus und legte sich sorgenvoll ins Bett, wovon seine Frau aufwachte, denn wer schon einmal sorgenvoll ins Bett gegangen ist, der weiß, daß davon die meisten Partner aufwachen. »Da bist Du ja endlich«, sagte seine Frau verschlafen. »Dort drüben geht etwas definitiv sehr merkwürdiges vor«, sagte der Nachbar. Seine Frau murmelte etwas Unverständliches, sie war wohl schon wieder eingeschlafen. Der Nachbar aber wälzte sich noch oftmals hin und her, bevor er Schlaf fand und wüste Träume träumte.

Als er am nächsten Morgen erwachte, war seine Frau schon aufgestanden. Er ging ins Bad, wusch sich, zog sich an, ging in die Küche, wo auch seine Frau war, und setzte sich an den Frühstückstisch. »Na, gut geschlafen?«, fragte er seine Frau, und sie antwortete: »Das - das ist ganz seltsam!« Er blickte auf und bemerkte, daß sie schon die ganze Zeit aus dem Fenster zu Baumberg hinüber starrte. Er folgte ihrem Blick, und es verschlug ihm die Sprache: Baumberg und seine neue Freundin, die einen Block in der Hand hielt, standen im Garten. Die verschiedensten Tiere, jeweils zu zweit, zogen an ihnen vorüber und gingen (oder flogen) in die Rakete.

Orang Utans waren da und Spatzen, Hühner und Panther, Antilopen und Mäuse. Und jedesmal, wenn ein Paar ein ihr vorbeiging, machte das Mädchen einen kleinen Strich auf dem Block. Als letztes trollten sich zwei verspielte Rhinozerosse in die Rakete. Herr Baumberg und das Mädchen sprachen miteinander, blätterten noch eine Weile im Block und gingen dann auch an Bord. Einige Augenblicke später kam Baumberg mit einem Hebel in der Hand wieder heraus. Er steckte den Hebel in ein kleines Loch an der Außenwand der Rakete und kurbelte und kurbelte und kurbelte eine ganze Weile. Plötzlich sprangen mit einem lauten Knall die Motoren der Rakete an. Laut zischten Düsen und spien Feuer und Rauch. Mit schnellen Schritt ging Baumberg zurück in die Rakete, zog die Rampe ein, die schon die ganze Zeit dagewesen war, und schloß die Tür hinter sich.

Da rief der Nachbar: »Er fliegt wirklich! Es ist wahr! Es ist alles wahr!« Und er rannte in den Garten und schrie: »Herr Baumberg! Herr Baumberg!« In der Tür der Rakete öffnete sich ein kleines Fenster, hinter dem Baumberg hervorlugte und gegen den Lärm der Motoren anbrüllte: »Herr Nachbar! Ich bin untröstlich. Da hab' ich in der ganzen Hektik vergessen, mich von Ihnen zu verabschieden. Das tut mir ganz besonders leid, vor allem, da Sie und Ihre Frau ja in wenigen Tagen ertrinken werden!«

»Dann ist alles wahr, was Sie gesagt haben?«, ächzte der Nachbar. »Natürlich! Ja, haben Sie mir denn nicht geglaubt?«, schrie Baumberg noch lauter, denn die Motoren gaben ein pfeifendes Crescendo von sich. »Nehmen Sie uns mit! Bitte nehmen Sie uns mit! Sie müssen uns mitnehmen! Denken Sie an den Sonntagskuchen!«, bettelte der Nachbar. Herr Baumberg machte ein trauriges Gesicht: »Tut mir leid - die Motoren laufen, die Tür ist verschlossen. Ich kann Sie nicht mehr mitnehmen, so sehr ich es auch wünsche.« Und dann sagte er noch etwas, aber das verstand der Nachbar nicht mehr, weil die Motoren zu einem ohrenbetäubenden Brüllen übergegangen waren. Dann verschloß Baumberg das Fenster und verschwand. Nur Augenblicke später hob die Rakete vom Erdboden ab, zunächst ganz langsam, Zentimeter für Zentimeter, dann etwas schneller, und schließlich, als sie schon über dem Dach von Baumbergs Haus schwebte, kreischten die Düsen auf und die Rakete zischte davon, hinein in den wolkenverhangenen Himmel.

»Was ist los? Was ist denn nur los?«, rief die Frau des Nachbarn, die in den Garten gelaufen kam. Und dann blickten sie beide lange Baumbergs interstellarer Arche nach, bis sie Sekunden später nicht mehr zu sehen war. Noch minutenlang standen sie wie versteinert da und blickten in die dunklen Wolken, bis die ersten dicken Tropfen auf ihre Gesichter klatschten. »Komm«, sagte die Frau, »wir gehen besser ins Haus. Es fängt an zu regen.«
 
 

© Tobias Jung
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