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 Atari, Mac und andere Computer

4.3 Empfehlenswerte Atari-Prgramme

 

 


Früher hieß dieses Kapitel mal nur »Empfehlenswerte Programme«, und ich schreib als Einleitung:
»In dieser Rubrik möchte ich so nach und nach einige Atari-Programme vorstellen, die ich als überaus empfehlenswert ansehe.«

Ein toller Vorsatz, aber leider habe ich ihn nie wahrgemacht. Von Anfang an gab es zwei kleine Reviews, später kam eine dritte dazu.
Das war's auch schon.

Nicht, dass es keine empfehlenswerten Atari-Programme geben würde, aber ich war immer zu faul, großartige Testberichte zu schreiben. Vor allem aber hätte sie ja eh kaum einer gelesen: Atari-User hätten die Programme gekannt, andere hätten sich nicht dafür interessiert.



Also habe ich es mir anders überlegt:

Ich liste meine Lieblingsprogramme auf, jeweils mit Kurzbeschreibung. Und weil ich mittlerweile auch so viel unter MacOS arbeite, gibt's so eine Liste auch für Mac-Programme.

Für manche Programme wird es dann so nach und nach eine etwas längere Beschreibung geben.

Wir fangen natürlich mit den Atari-Programmen an.



NVDI

Eine Systemerweiterung, die es in sich hat: Auf den alten Original-Ataris hat sie dem recht trägen Bildschirmaufbau ordentlich Beine gemacht. Und auch moderne Emulatoren freuen sich über NVDI, denn das Programm versorgt das Atari-System mit zentralen Druckertreibern und der Möglichkeit, Vektorfonts zu benutzen.
NVDI darf auf keinem Atari-System fehlen!

Übrigens, unter MagiCMac kann ich in Aari-Programmen mit Hilfe von NVDI folgende Fontformate nutzen:

  • Windows-TrueType
  • Windows-PostScript-Type1
  • Windows-TrueType 95
  • Macintosh-TrueType
  • Macintosh-PostScript-Type1
  • Bitstream Speedo
  • und auch die alten Pixelfonts im GDOS-Format.

Ist doch ne nette Sache.

NVDI ist ein kommerzielles Programm von Behne & Behne. Mehr Info unter www.nvdi.de.



MagiC

Ein komplettes Betriebssystem, kompatibel zum Original-Atari-TOS. Allerdings mit vielen netten Zusatzfunktionen, nicht zuletzt preemptives Multitasking. Fast unerläßlich für modernes »Atari Computing«.

MagiC läuft nicht nur auf Original-Ataris, sondern auch auf Mac und PC und fungiert dort als Atari-Emulator. Weniger für Spiele, aber umso besser für Anwendungsprogramme: Auf schnellen, modernen Rechnern machen auch die Atari-Programme noch mehr Spaß.

MagiC ist ein kommerzielles Programm Application Systems Heidelberg. Mehr Info unter www.application-systems.de.



MiNT

Okay, das ist jetzt kein Lieblingsprogramm von mir, weil ich MiNT gar nicht habe, aber empfehleswert ist's auf jeden Fall.
MiNT ist ein unix-ähnlicher Betriebssystem-Kernel für Original-Ataris und Clones. Wird als OpenSource immer noch weiterentwickelt. Die Verwandschaft zu UNIX macht es möglich, dass feine Sachen wie Apache auch nach MiNT portiert werden. Wenn ich noch einen vernünftigen Original-Atari hätte (wie meinen Falcon † oder einen Atari TT), hätte ich MiNT drauf. Aber hallo!
Damit man auch mit MiNT die nettem Atari-Programme mit grafischer Oberfläche benutzen kann, braucht man einen entsprechenden Aufsatz wie das kommerzielle N.AES oder das noch nicht ganz fertige, aber dafür freie XaAES.
Links:
MiNT gibt's unter www.freemint.de, eine andere Distribution unter www.sparemint-url.de.
Infos zu N.AES: www.woller.com, XaAEX: www.wo.de



UDO

UDO (Universal DOcument) ist ein Multiformatkonverter. Man schreibt einen Text in der UDO-Syntax, und das Programm UDO konvertiert ihn in diverse Zielformate: HTML, RTF, ST-Guide, WinGuide, LaTeX, einfaches ASCII und viele mehr.
Ist super-praktisch, wenn man eben mal einen Text in mehreren Formaten braucht. Außerdem bietet UDO weitere nette Funktionen: So werden zB. für HTML auf Wunsch automatisch verlinkte Inhaltsverzeichnisse und Vor-/Zurück-Links auf den einzelnen Seiten erzeugt. UDO kann einen Ursprungstext in drei verschiedenen HTML-Layouts erzeugen, und nur deshalb gibt es TJ/home auch in drei verschiedenen Layouts.

UDO gibt es allerdings nicht nur für Atari, sondern auch für Windows, OS/2, Linux und einige andere Systeme. Und da das ehemalige Sharewareprogramm nun als OpenSource verfügbar ist, ist nicht nur zu hoffen, dass es etliche neue Funktionen geben wird; sondern auch, dass noch weitere Systeme unterstützt werden.

Infos über UDO bekommt man auf www.udo-open-source.org, eine kurze Zeit vielleicht auch noch auf der Homepage des UDO-Schöpfers Dirk Hagedorn (www.dirk-hagedorn.de).



Calamus

Calamus ist ein DTP-Programm von invers Software/mgi. Und es ist das einzige verbliebene durch und durch professionelle Atari-Programm, was sich nicht nur in der der beeindruckenden Funktionsvielfalt, sondern auch im beeindruckend hohen Preis niederschlägt.

Glücklicherweise gibt es auch Calamus Lite, das mit knapp 100 DM sogar für Privatanwender erschwinglich ist. Und dafür natürlich auch längst nicht so leistungsfähig wie das »volle« Calamus ist.
Aber für den Privatmann reicht's eigentlich trotzdem.

Calamus ist ein kommerzielles Programm, läuft eigentlich nur auf dem Atari, ist aber für WindowsPCs in einem günstigen Bundle mit Atari-Emulator erhältlich.
Mehr Info unter www.calamus.net.



papyrus

Eine Textverarbeitung. Auf dem Atari: Die Textverarbeitung. Klein, schnell, komfortabel -- einfach nett. Hat nicht so viele Funktionen wie M$ Wört, ist dafür viel angenehmer zu bedienen. Finde ich.

Ganz nebenbei auch für Windows erhältlich, und bald wohl auch für den Mac.
Kommerzielles Programm, Info unter www.rom-logicware.de.
Ein von mir verfasster Artikel über papyrus ist unter
www.tobiasjung.net/papyrus.html zu lesen.



jinnee

jinnee steht in der langen Tradition alternativer Atari-Desktops (also der primären Betriebssystem-Oberfläche) und macht das alltägliche Dateihandling viel schöner als mit dem MacOS-Finder oder dem Windows Explorer (obwohl letzteres natürlich nicht gerade eine Kunst ist... ;-)  ).

Und mehr muss man dazu eigentlich auch nicht sagen. Wer noch nie mit jinnee gearbeitet hat, wird meine Begeisterung dafür wahrscheinlich eh nicht verstehen, so nach dem Motto: »Was kann man am Kopieren von Dateien, Starten von Programmen usw. eigentlich schon so toll interessant & komfortabel machen?«
Vieles. Und das macht jinnee.

jinnee ist ein kommerzielles Programm von Application Systems Heidelberg. Mehr Infos bekommt man folglich unter www.application-systems.de, aber ein bisschen auch hier auf dieser Seite.



qed

qed ist ein kleiner, aber sehr netter Texteditor.
Mehr Informationen dazu gibt es direkt hier auf dieser Site.




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